DE
Spenden

Die Mangrovenlandschaften an Westkalimantans Küste: Bengkayang, Sambas und Singkawang

Mangrovenökosysteme gehören zu den wichtigsten natürlichen Schutzwällen der Küsten. In Westkalimantan schützen sie nicht nur die Küstenlinie vor Erosion. Sie speichern in erheblichem Umfang „blauen Kohlenstoff“ (blue carbon), bieten Lebensraum für biologische Vielfalt und sichern die Existenz der Küstengemeinschaften. Nach der Nationalen Mangrovenkarte 2025 umfasst das Mangrovenökosystem der Provinz etwa 163.209 Hektar, rund 4,72 % des indonesischen Bestands. Die Flächen verteilen sich auf sieben Bezirke beziehungsweise Städte. Der größte Anteil liegt in Kubu Raya (etwa 68 %). Bengkayang, Singkawang und Sambas, auf die sich diese Untersuchung konzentriert, unterscheiden sich dagegen deutlich hinsichtlich ihrer Merkmale, Flächengröße und Herausforderungen.

Westkalimantan beherbergt 40 Mangrovenarten, darunter zwei weltweit seltene Arten: Bruguiera hainesii und Kandelia candel. Bruguiera hainesii steht auf der Roten Liste der IUCN in der Kategorie „critically endangered“, also vom Aussterben bedroht.

Dieser Beitrag bietet eine grundlegende Analyse der Mangrovenlandschaften in den drei Gebieten. Untersucht werden Ökologie, räumliche Verteilung, Kohlenstoffpotenzial, Gefahren der Degradierung und laufende Schutzbemühungen. Ein wissenschaftlicher Ansatz erschließt die komplexen Dynamiken der einzelnen Gebiete.

Vollständigen Artikel herunterladen: Zum Artikel

Diesen Beitrag teilen